Anspruchsvolle Bergtour (nur mit Führer zu empfehlen), Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Gehen mit Seil und Pickel und Steigeisen sind Voraussetzung

Start Melag 1.920 m
Ziel Weißkugel 3.739 m
Gesamthöhenmeter 1.850 hm
Gesamt Gehzeit 7 h
Gesamtwegstrecke 16 km

Am hinteren Ende des Hochtales von herbem Reiz und großer Schönheit erstreckt sich die Weißkugel ursprüngliche Bezeichnung abgeleitet Weißer Kogel.

Die Weißkugel der zweithöchste Berg der Ötztaler Alpen ist im Jahre 1861 vom Allgäuer Josef Anton Specht und zwei einheimischen Führern Johann Raffeiner und Toni Finailer aus Unser Frau in Schnals und Leander Klotz aus ( Rofen Ötztal ) vom Ötztal her erstmalig bestiegen worden.

Die erste dokumentierte Besteigung der Weißkugel war 1845 ausgehend vom Schnalstal mit Johann Gurschler ( Kurzhof ) und Josef Weihtaler aus Unser Frau in Schnals . Im Jahre 1865 die erste Katastervermessung durch drei Schnalser und einem Kaiserjäger. Im Jahre 1893 mit der Erbauung der Weißkugelhütte durch die Sektion Frankfurt a.M. bestieg man die Weißkugel über das Weißkugeljoch und dem Ost Nord Ost Grat. 1923 wurde die Hütte enteignet und zum „Rifugio Piu Xl alla Palla Bianca“ umgetauft. Durch längere Beschlagnahme ist die Hütte dann 1961 von Anfang Juli bis mitte September geöffnet. Die Weißkugel mit ihrem Pyramidenförmigen Gipfel ist von der Hütte aus in 4-5 Stunden erreichbar jedoch nicht zu unterschätzen. Es lauern unterwegs vielerlei Gefahren,Sommer wie Winter die nur dem erfahrenen Bergsportler ersichtlich sind. Viele Gletscherspalten diese meist bedeckt und von oben kaum zu sehen sind säumen den Aufstiegsweg. Auf Steinschlag und Eisflanken trifft man unterwegs zum Gipfel. Die Beherrschung der Seiltechnik am kurzen und langen Seil sind dafür die Voraussetzung.